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Newsarchiv

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08.05.2010
Pressekonferenz zum 20. Internationalen Tag gegen Homophobie
Wann:    Montag, 17. Mai 2010, 18:00 Uhr
Wo:        Restaurant Güterhof, Freier Platz 10, CH-8200 Schaffhausen
Was:       Geschichte vom Internationalen Tag gegen Homophobie, „moderne Homophobie“ und Lösungsvorschläge
Wer:       alle Menschen, welche ihre Solidarität ausdrücken wollen
 
Liebe Vereinsmitglieder, Medienschaffende, Politiker und Freunde von Queerdom
 
Am 17. Mai 1990 beschloss die Generalversammlung der Weltgesundheitsorganisation (WHO), Homosexualität von der Liste psychischer Krankheiten zu streichen. Der 17. Mai wurde daraufhin zum Internationalen Tag gegen Homophobie ausgerufen.
 
Queerdom nahm sich vor, die Schaffhauser Bevölkerung auf diesen Tag aufmerksam zu ma-chen. Das gewählte Medium waren auf Plakatständern angebrachte Plakate, welche auf dem Fronwagplatz aufgestellt worden wären. Die notwendige Bewilligung wurde uns jedoch von der Verwaltungspolizei Schaffhausen nicht erteilt. Die Begründung: „Es besteht kein überregional-öffentliches Interesse. Würden solche Plakate zugelassen, werden sich auch andere ethnische Randgruppen und Religionen melden“. Queerdom ist der Meinung, dass mit dieser Ablehnung gewissermassen Homophobie toleriert wird. Der Internationale Tag gegen Homophobie ist nur einem Bruchteil der Bevölkerung ein Begriff. Wir müssen die Akzeptanz der LGBT-Community fördern, indem wir unsere Mitbürger aufwecken und die Diskrimi-nierung vollumfänglich stoppen!
 
Aus diesem Grund plant Queerdom, unter der Leitung des Vereinspräsidenten Michael Läubli begin_of_the_s, eine Pressekonferenz im Restaurant Güterhof in Schaffhausen. Er erläutert die Situa-tion der LGBT-Community in Schaffhausen und der Schweiz. Uwe Splittdorf, Geschäftsführer von Pink Cross erzählt von der RainbowLine. Die Diskriminierung der lesbischen Bevölkerung schildert Anita Wymann, Co-Präsidentin von LOS. Queerdom-Arbeitsgruppenleiter Daniel Flachsmann erklärt die Geschichte des Internationalen Tages gegen Homophobie und zeigt auf, welche Länder Homosexualität noch immer als Straftat verfolgen. Vereinsaktuar Ronny Bien spricht über das geplante Vorgehen gegen Homophobie und präsentiert dem Publikum Lösungsansätze.
 

Je mehr Personen an der Pressekonferenz beteiligt sind, desto eher stossen wir in der Bevölkerung auf die nötige Resonanz. Wir zählen auf Deine Mithilfe!

02.04.2010
QUEERDOM POST Info

Da haben die QP-Macher einige unter Euch mit unserem kleinen Streich ein bisschen erschrocken. Wer die QP gestern gelesen hat, wurde auch bei uns mit einem 1. Aprilscherz belegt. Auch wenn fast alles im Bericht über das T&M stimmt, das Szenelokal wird nicht geschlossen. Zwar gilt ab dem 01.05.2010 die neue Regelung, dass der Einlass nur noch ab 18 Jahre gewährleistet wird. Die Gründe sind in der Tat dem neuen Rauchergesetz zuzuordnen, weil die Disco künftig rauchfrei sein wird. Das AAAH! hingegen wird zur Raucherlounge und weil der Zugang - wegen den Darkrooms - erst ab 18 Jahre ist, wird das auf den ganzen Laden ausgedehnt. Immerhin wurde unsere Publikation registriert und darüber debattiert - und bescherte uns zusätzlich Hunderte neue Besucher auf der Vereinshomepage. Vielen Dank!

Am 01. Juni 2010 erscheint die Jubiläumsausgabe der QUEERDOM POST. Dann wird die Zeitschrift einjährig. Dies haben wir dank Eurer Unterstützung geschafft. Dafür möchte ich im Namen der QP-Redaktion meinen tiefsten Dank aussprechen.
 
Doch ist es für uns wichtig, dass wir nicht stehenbleiben und möchten die QUEERDOM POST etwas auffrischen. Dazu benötigen wir dringend Eure persönliche Mithilfe. Deine Meinung ist nun gefragt, denn wenn wir diese nicht kennen, wissen wir ja nicht, was wir bisher gut gemacht haben und wo Handlungsbedarf besteht.
 
Aus diesem Grund haben wir eine Meinungsumfrage gestaltet und wünschen uns, dass Ihr diese ausfüllt. Wenn Ihr die Umfrage bis zum Montag, 05.04.2010 an uns retourniert, gibt es sogar noch etwas Attraktives zu gewinnen. Einfach Umfrage per Post oder per Mail zurückschicken:

QUEERDOM POST
Kennwort: Umfrage
Postfach 9
CH-8200 Schaffhausen
newsletter@queerdom.ch
-> Betreff Umfrage
HIER geht es zur Umfrage.
 
11.03.2010
1. Queerdom Dartturnier
Am Sonntag, 28.03.2010 treffen wir uns zum letzten Mal in dieser Saison zum Queerdom-Sonntagstreff, was wir gleich zum Anlass des 1. Queerdom Dartturnier machen möchten. Der Treffpunkt ist um 16:30 Uhr in der CrossBox in Schaffhausen. Turnierbeginn ist um 17:00 Uhr. Die Turnierregeln werden wir vor Ort bekannt geben. Dem Gewinner oder der Gewinnerin winkt sogar einen Preis. ;) Für die Spiele übernimmt der Verein Queerdom die Kosten.

Nichtmitglieder entgelten einen Unkostenbeitrag von CHF 5.-. In der CrossBox besteht Konsumationspflicht.
 
Damit wir den Spielplan und die Turnierregeln rechtzeitig gestalten können, bitte ich Euch, bis zum Donnerstag, 25.03.2010 auf folgendem Link anzugeben, ob Ihr am Turnier teilnehmt oder nicht:

http://www.doodle.com/ruuhyww9iirmggw4

09.01.2010
2010 – Baustellenbewältigung

Das erste Jahrzehnt des neuen Jahrhunderts hat einiges verändert. Viele Rückschläge, wie aber auch unerwartete Fortschritte konnte die Community verzeichnen. Etliche Dutzend Baustellen wurden in den letzten Jahren aus dem Boden gestampft. Wir in der Schweiz sind weitergekommen – das Partnerschaftsgesetz ein Geschichtsstück aus den 00er-Jahren. Nun wird uns in Zukunft das Adoptionsgesetz bewegen, vielleicht auch die totale Angleichung an die Ehe. Unsere Forderungen werden kleiner, die Bemühungen für eine Etablierung unserer Gesetze werden aber zunehmen. Die feiernde, klischeeüberhäufte Partygesellschaft birgt auch Gefahren, denn mit Feiern wird im Bundeshaus keine Politik gemacht und Klischees mit der Markenetikette „schwul“  braucht auch keiner mehr.
Jede und Jeder, der bei einer Forderung für gleiche Rechte die Augen verdreht und Jede und Jeder der findet, dass das politische Geschehen ihn kalt lassen soll, müsste gezwungen werden an die Europride in Warszawa zu reisen. Zustände wie in Polen sind bei uns auch noch nicht in allzu weiter Vergangenheit – ein Rückschritt kann fatale Folgen haben.
Auch Queerdom musste in den letzten Wochen wieder vermehrt ein kalter Hauch spüren. Wir werden uns dies nicht gefallen lassen. Es braucht im 2010 vermehrt den Kontakt mit der Bevölkerung - eine Strassenpolitik ist von Nöten.  Darum braucht es mitunter Queerdom in Schaffhausen!
Zu all dem braucht es natürlich auch Anlässe für uns – miteinander gemeinsam Freude und Spass haben! Altbewährtes und neue Aktivitäten sollen uns aus dem Alltag reissen und uns vor der nächsten Hürde auf andere Gedanken kommen lassen.  Und Jede und Jeder, der nicht auf die Aktivitäten warten kann, für den gibt es auch den Vereinstreff in der CrossBox. Zusammen sitzen, reden, lachen und auch ernste Themen besprechen. Auch in Zukunft werden einige Ideen da den Ursprung haben!
Mit diesem Satz möchte ich Euch und Eurem Umfeld schöne, ruhige und besinnliche Festtage wünschen. Geniesst sie so, wie Ihr es für richtig haltet!
Im Namen des gesamten Vorstandes wünsche ich Euch einen guten Rutsch ins Jahr 2010 und auf viele engagierte, lustige, ernste, aufstellende Zeiten! Viel Gesundheit und Erfolg sollen auch mit Euch sein!

Michael Läubli     
Präsident Queerdom

27.09.2009
Coming-out Day in Schaffhausen

Was das Coming-out bedeutet - wissen viele. Was für eine genaue Bedeutung dieser Tag – es ist immer der 11. Oktober – hat, ist einigen nicht bekannt. Es geht gar nicht darum, dass möglichst viele Leute an diesem Tag aus sich herauskommen, sondern in erster Linie, PassantInnen aufmerksam zu machen, Menschen das Recht zuzugestehen, sich selber zu sein.
Da leider solche Aktionen bis dato nur immer in den grösseren Schweizer Städten ausgetragen wurden, war der Anreiz für Queerdom gross, etwas zu machen. Auch die Schaffhauser Bevölkerung soll sich aktiv mit diesem Thema auseinandersetzen. Medienberichte bringen leider immer noch zu oft verfälschte Klischee-Ansichten. Für den Leser scheint es interessanter zu sein, irgendwelche Paradiesvögel an einem CSD zu sehen, als tausende Demonstranten, die in ihrer alltäglichen Kleidung durch die Stassen gehen. Daher hat der Coming-out Day (COD) eine ganz andere, wichtige Bedeutung. Im Gegensatz zu einem CSD ist der COD ein Anlass regionaler Organisationen zur Informationsverbreitung, Förderung der Akzeptanz – und Ungeouteten verhilft dieser Tag zu mehr Mut.
Doch dieser COD wird ganz besonders. Der Verein Familienchancen.ch ruft zu einem nationalen Sammeltag für die Petition „Gleiche Chancen für Alle Familien“ auf. Am Infotag dazu Ende August 2009 wurden Vereine, Organisationen und Einzelpersonen eingeladen, um sie für diesen Tag vorzubereiten. Das Echo war zunächst gering. Queerdom hatte eine Standaktion an diesem Tage schon lange im Hinterkopf – und sind nun an der Arbeit ihn zu verwirklichen. Während Zürich noch auf der Suche nach Helfern ist und Bern auf die Bewilligung wartet, sind die Munotstädter bereits im Feinschliff vertieft. Da das Unterschriftensammeln nicht gerade eine alltägliche Arbeit und bei vielen mit Nervosität oder Unsicherheit verbunden ist, organisierte Queerdom mit Familienchancen.ch ein Workshop am Samstag 26.09.2009 im Restaurant Schützenhaus in Schaffhausen. Auf eine spielerische und zeitvergehende Art wurde das Thema Familie behandelt. Ruben Ott, der Leiter dieses Workshops, stellte Fragen an die Anwesenden wie z.B. was wir unter einer Familie verstehen. So lernten die Teilnehmenden, wie sie auf der Strasse Argumenten entgegnen können. Gegen Ende des theoretischen Teils stieg die Nervosität an, da das Test-Sammeln in der Schaffhauser Altstadt auf dem Programm stand. Eine Gruppe platzierte sich auf der Vordergasse, die andere auf dem Fronwagplatz. Nach den ersten Berührungen mit Menschen legte sich die Anspannung und es wurden innert kurzer Zeit 65 Unterschriften gesammelt. Die Motivation war von den positiven Reaktionen auf der Strasse derart gross, dass es sicherlich bis zum 10. Oktober 2009 anhalten wird. Dann gilt es ernst.  Jeder der sich von dieser Motivation anstecken lassen möchte, darf gerne auch bei der Standaktion mit Unterschriftensammeln mithelfen.
Anmeldungen werden auf gerne entgegengenommen:
michi@queerdom.ch

16.08.2009
BIG GAY COLLAB SWITZERLAND - das Anti-Homophobie-Projekt

England hat es. Frankreich auch. Und die Schweiz zieht nun nach. Die Rede ist von einem Projekt, welches im Frühling 2009 in England lanciert worden ist. Zu Lily Allen’s Song „Fuck You“ wurden diverse Clips zusammengetragen und so neu auf den 17.05.2009 zum internationalen Tag gegen die Homophobie veröffentlicht. Die Botschaft war selbsterklärend: Stopp Homophobie! Mit diesem neuen Clip sollte die Bevölkerung sensibilisiert werden, der Homosexualität positiver entgegenzuwirken. Mit Erfolg. Die Medien wurden aufmerksam und präsentierten dieses Werk der Öffentlichkeit. Frankreich bekam Wind von dieser Geschichte und prompt wurden auch dort im ganzen Land eigene Clips gedreht, geschnitten und vorgestellt. Auch die Franzosen erreichten damit einen populären Status. Auch auf dem Videoportal „Youtube“ wurden diese Clips innert kürzester Zeit zu Top-Hits. Fabio Huwyler von QueerUp hat Ende Juli 2009 dieses Thema aufgegriffen und lanciert das Projekt nun unter dem Namen „BIG GAY COLLAB“. Ziel ist, dass möglichst viele Anti-homophobisch-denkende Personen zum Song „Fuck You“ von Lily Allen ein Videoclip erstellen. Der Song ist zwischenzeitlich in den Schweizer Charts bis auf Platz drei geklettert, was gleichzeitig auch als Anerkennung gegenüber den Homosexuellen gilt.
Auch Queerdom plant nun einen Dreh für ein Videoclip und hofft natürlich auf eine grosse Resonanz. Auf das Thema Homophobie angesprochen, meint Queerdom-Präsident Michael Läubli      unmissverständlich: „Homophobie geht alles etwas an und muss auch von allen bekämpft werden. Leider gibt es immer wieder solche Situationen, sei es am Arbeitsplatz, in der Schule oder in der Freizeit, wo die Homophobie zum Tragen kommt. Es darf nicht sein, dass man hier die Augen verschliesst. Deshalb appellieren wir inständig an alle und fordern auf, sich bei dieser Aktion zu beteiligen.“ Das Endprodukt will QueerUp bis im Februar 2010 der Öffentlichkeit präsentieren. Mit diesem Videoclip will Fabio Huwyler auf eine humorvolle Art ein Zeichen setzen. „Es ist nie zu spät, um sich gegen Homophobie einzusetzen, deshalb lasst uns Pioniere sein – zumindest für die Schweiz“, so Huwyler.
Lasst darum auch uns Pionere sein und meldet Euch für dieses Projekt an unter:
info@queerdom.ch

16.08.2009
Queerdom feiert ersten Geburtstag!

Am Sonntag, 13.09.2009 gibt es bereits wieder etwas zu feiern, nämlich das einjährige Jubiläum von Queerdom Schaffhausen. Ab 14:00 Uhr lädt der Verein zum Apéro im neuen Vereinslokal CrossBox ein. Nebst einer Ansprache des Präsidenten Michael Läubli werden auch geladene Gäste, wie der neue Geschäftsführer vom Dachverband PinkCross, Uwe Splittdorf eine Rede halten, wie auch die berühmteste Karaoke-Mami, die trotz vollem Terminkalender den Weg nach Schaffhausen auf sich nimmt. Der jüngste Sprecher kommt aus dem Kanton Basel-Landschaft und erzählt über seine mittlerweile Idee der Petition über das Adoptionsrecht, welches er nach dem Motto "Gleiche Chancen für alle Familien" unter dem Vereinsnamen Familienchancen.ch präsentiert. Die Rede ist vom national bekannten Jungpolitiker Adrian Mangold. Weiter sind noch weitere Überraschungen geplant, wie ein Jahresrückblick, sowie einen Wettbewerb. Damit das Budget von Queerdom nicht gesprengt wird, verlangt der Verein einen kleinen Unkostenbeitrag. Vereinsmitglieder, geladene Gäste und Sponsoren, sowie Partner bezahlen CHF 10.- Eintritt, Nichtmitglieder, Angehörige und weitere Gäste CHF 25.-. Dafür wird ein reichhaltiger Apéro angeboten, sowie diverse Getränke - und etwas, was bei einem Geburtstag nicht fehlen darf. Lasst Euch überraschen und feiert mit Queerdom das einjährige Bestehen. Weitere Informationen sind auf Queerdom Dates zu entnehmen oder auf Anfrage über den Präsidenten Michael Läubli oder den Aktuar Ronny Bien. Queerdom freut sich auf Euren Besuch! 

Neues Vereinslokal

Wie im Vorfeld bereits angekündigt, hat ein Teil des Queerdom-Vorstandes eine Lokalakquisition in Form eines Wettbewerbes organisiert. Die Mitglieder wurden aufgerufen, Vorschläge für ambitionierte Vereinslokale vorzubringen. Pro Person und Lokal wurden dafür spezielle Fragebogen erstellt, die die Teilnehmer während der Akquisition ausfüllten. Von einer Auswahl an sieben Lokalen kamen drei davon in die Endausscheidung: Fassbeiz, Domino und die CrossBox. So nahmen ein Drittel aller Mitglieder diese Akquisition in Angriff und besuchten als erstes die CrossBox, die sich direkt hinter dem Bahnhof Schaffhausen befindet. Ein erster grosser Vorteil ist die Nähe zum Bahnhof und die zur Verfügung stehenden Parkplätze, was bei der Auswertung zu Höchstnoten führte. Wie sich darauf hin herauskristallisiert hat, wurde die CrossBox zum haushohen Favoriten, denn die Begeisterung am gesamten Ambiente überschwappte auf alle Mitglieder. Einzig das Angebot an Knabbereien war nicht genügend, ebenso die Preise einiger Getränke (Bier, Red Bull). Ansonsten waren die Queerdom-Mitglieder höchst zufrieden.
 
Der Transfer in die Fassbeiz erfolgte. Dort schien zu Beginn die Wirtin etwas überfordert zu sein, bis sie erfuhr, aus welchem Grund wir das Lokal besuchten. Danach war sie herzlich, kommunikativ und offen gegenüber den Mitgliedern. In der Fassbeiz spürte man, dass eine ganz andere Stimmung herrschte. Der grosse Vorteil liegt hier bei den Preisen, da diese im Durchschnitt von allen besuchten Lokalen am günstigsten sind. Auch das exklusive Angebot an diversen Gazosas, sowie andere Getränken sind sehr schmackhaft.  Ein wiederum anderes Bild ergab sich im Domino. Das Licht sehr schummrig, eine Hygiene, die zu wünschen übrig lässt. Vorallem die älteren Mit-glieder sind eher abgeneigt, darin den Vereinstreff zu gestalten. Auch die Preise dürften einigen auf den Magen geschlagen haben. Das Domino eignet sich für den Ausgang, das Karaoke oder für sonstige Festaktivitäten, jedoch ist es für einen Vereinstreff für die meisten Mitglieder nicht geeignet.
 
Interessant war, dass in allen Lokalen um uns gebuhlt worden ist. Sämtliche Besitzerinnen und Besitzer würden es begrüssen, wenn der Vereinstreff bei ihnen stattfinden würde. Die Auswertung aller Fragebogen hat ergeben, dass es nur vereinzelt bei einzelnen Bewertungen kleine Überraschungen vorhanden sind. Und doch gab es einen klaren Sieger. Die Mitglieder gaben aufgrund ihrer Benotungen der CrossBox den Zuschlag. Die Geschäftsführerin Marzia strahlt über beide Ohren: „Es freut mich sehr, Queerdom bei uns zu begrüssen. Der Verein bringt sicherlich Farbe hinein, denn wir sind sehr aufgeschlossen gegenüber Homosexuellen“, fügt Marzia bei. Auch das Angebot ist sehr vielfältig. Nebst einer sehr gemütlichen Einrichtung gibt es diverse Spielmöglichkeiten, sowie eine Küche mit feinen Spezialitäten. Die Bierfreunde unter uns können sich durch eine riesige Auswahl trinken. Nebst einem hausinternen DJ kann man auch eigene Musik hören und sich sonst verweilen. Alles in allem gesehen wurde eine sehr gute Wahl getroffen.
 
Das weitere Vorgehen schildert Queerdom-Präsident Michael Läubli wie folgt: „Wir werden am Mittwoch, 05.08.2009 den ersten offiziellen Vereinstreff in der CrossBox veranstalten. Wir hoffen, dass alle Mitglieder und sonstige Interessierte daran teilnehmen können, um diesen Anlass mit uns zu feiern. Natürlich werden wir im Juli auch noch einen „Probetreff“ organisieren.“ Der Probetreff findet am Mittwoch, 15.07.2009 ab 19:00 Uhr statt.
 
Die CrossBox befindet sich direkt hinter dem Bahnhof Schaffhausen. Es ist unmöglich, dieses Lokal NICHT zu finden! Einfach Unterführung in Richtung Gleis 5, jedoch ganz durchgehen, Treppe oder Rampe hinauf und bei Sicht auf den Bahnhof links (Clientis Bank) oder rechts (noch Parkplatz) gehen. 

Bei Fragen oder Anregungen steht der Vorstand Euch gerne zur Verfügung. Mailt doch einfach zurück, denn auf Feedbacks von Euch sind wir immer gespannt.

01.06.2009
1. Ausgabe von QUEERDOM POST ist erschienen
Nun ist er da - der grosse Moment. Am 01.06.2009 haben wir die erste Vereinszeitschrift QUEERDOM POST an unsere Mitglieder, sowie an alle angemeldeten Interessenten herausgegeben. Zur Zeitschrift wird neu ein Blog geführt, der in den kommenden Tagen aufgeschaltet wird. Wir hoffen natürlich auf eine rege Teilnahme. Viel Spass beim Lesen und herzlichen Dank an alle, die uns die Präsentation von QUEERDOM POST ermöglicht haben.

27.05.2009
Am 27.05.2009 um 01:59 Uhr durften wir unseren 6000. Besucher auf unserer Homepage begrüssen. Herzlichen Dank dafür!

23.04.2009
EUROPRIDE 09 – celebrating 40 years with pride

Es gibt nicht viele Männer und Frauen, die noch nie an einem Christopher Street Day (CSD) waren. Lörrach, Kreuzlingen-Konstanz, Biel, Zürich und in den meisten Grossstädten in Europa wird dieser Event ausgetragen – für die Meisten ein buntes Fest unter tausenden Gleichgesinnten. Aber leider sieht dieses Bild wenige hundert Kilometer östlich von uns ganz anders aus. Krawalle oder gar CSD-Verbote prägen die osteuropäischen Städte wie Moskau, Budapest oder Belgrad. Genau dort – 40 Jahre nach den Stonewall-Krawallen ist die Akzeptanz und Toleranz erst hauchdünn zum Besseren vorangeschritten.
 
Für uns heutzutage ist es selbstverständlich in der Szene auszugehen. Doch in den 50er-Jahren, als in Zürich noch ein Schwulenregister wie zu Hitler’s Zeiten geführt wurde, eröffnete eine der ersten Schwulenbars – das Barfüsser. Doch viele getrauten sich nicht an die Öffentlichkeit, viele verkehrten noch an geheimen Orten.
 
Eine Wende für alle LGBT kam erst im Juni 1969. Zum aller ersten Mal setzten sie sich gegen Polizeiwillkür zur Wehr. Die Lage eskalierte – und die Nacht vom 27. auf den 28. Juni 1969 gilt als Geburtsstunde der modernen Lesben- und Schwulenbewegung. Nämlich selbst aktiv zu werden!
 
Und genau dies wird nun vierzig Jahre später in Zürich gefeiert. Nur soll der Hintergedanke, dass es an vielen Orten auf der Welt noch anders ist, nicht erlöschen. Nur miteinander erreichen wir etwas in der Zukunft und hoffentlich können wir in weiteren vierzig Jahren zufrieden zurückschauen. Keine Verfolgung, Ausgrenzung oder gar Todesstrafen sollten noch Alltag sein. Abschätzige Blicke auf der Strasse gelten der Vergangenheit. Von den eigenen Eltern verstossen zu werden – eine Geschichte aus früheren Zeiten. Die Macht der homophoben Religionen auf das Minimum reduziert.
 
All das ist ein Traum, der wahr werden könnte. Lass uns daran teilhaben…
 
Michael Läubli
Präsident Queerdom
31.12.2008
2009 – gemeinsam vorwärts
Was wären die Bi- & Homosexuellen aus der Region Schaffhausen ohne Queerdom? Ein Verein, der sich für die Homo-Rechte und deren Akzeptanz stark macht, für Probleme und Anliegen einzelner Mitglieder einsetzt und ein Zusammenhalt untereinander ermöglicht. Es wäre machbar, denn jahrelang ermöglichten dies lediglich einige wenige Menschen.
Nur - diese Frage sollte heute, hier und jetzt, gar keine Frage mehr sein. Die letzten Monate zeigten, dass es dank euch auch im 2009, dem Jahr der Europride, weitergehen darf. Auch wenn die Schweiz bezüglich Homo-Rechte europaweit nicht glänzt, so leben wir trotzdem in einem Land, in dem Frau/Mann gut leben kann. Dass ein Land wie Burundi Homosexualität im Jahr 2008 noch verbietet oder das in einem Land wie Guatemala Menschenrechtsaktivisten ohne Grund von der Polizei erschossen werden und dies vom sozialdemokratischen Staatspräsidenten Álvaro Colom goutiert wird, löst bei mir schon Entsetzen aus, aber dass die Bevölkerung bei einer Volksabstimmung in den US-Staaten Oregon, Michigan, Utah, Arkansas und vor allem Kalifornien (insgesamt 11 Staaten) Nein zur Homo-Ehe sagen, ist noch viel unfassbarer! Wo bleibt das Vorzeigebild der westlichen Welt?
Wir in der Schweiz haben damit zu leben, dass wir mit der Gleichstellung zur klassischen Ehe und im Adoptionsrecht hinten nach hinken. Aber auch da sind Lösungen (Regenbogen-Familie) im Gange. Und dass christliche Fundamentalisten für ein Verbot der Europride09 in Zürich kämpfen und ansonsten für diese Zeit für Dauerregen beten.
Daher ist es auch heute noch wichtig, dass wir Schwulen und Lesben uns engagieren müssen. Auf Lorbeeren ausruhen kann unser Leben zurück in die Vergangenheit katapultieren.
Das Wichtigste am Ganzen ist aber, dass wir gemeinsam sind. Gemeinsam für einen da, gemeinsam im Leben. Unser grösstes Problem in der Zukunft wird sein, dass wir gemeinsam einsam alt werden. Auch wenn wir “das Alter“ noch nicht erreicht haben, eine Basis von Freundschaften ist in jedem Alter wichtig – und umso wichtiger für später!
Mit diesen Sätzen möchte ich euch aufzeigen, dass Queerdom im 2008 bereits dafür gearbeitet hat und im 2009 noch mehr darauf erpicht ist. Ein Bowlingabend und ein Weihnachtsessen für das Gemeinsame. Eine Standaktion gemeinsam für die Allgemeinheit!
Viva, Prosit und Salut auf ein gemeinsames 2009 und lasst euch überraschen was alles in Planung ist!
Michi
Präsident Queerdom